Hochschule München, Fakultät 04 - Elektrotechnik
Labor für Solartechnik und Energietechnische Anlagen
Prof. Dr.-Ing. Simon Schramm
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Netzintegration
 
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Netz der Zukunft

Im Jahr 2014 sind in Deutschland bereits 85 GW an Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien installiert. Diese setzt sich aus der Windkrfat (35 GW), der Photovoltaik (37 GW), der Biomasse (7 GW) und der Wasserkraft (6 GW) zusammen. Der minimale Leistungsbedarf 2013 lag mit 40 GW somit bereits deutlich unter diesem Wert. Da sich die Zeiten der regenerativ erzeugten Energie und der momentanen Lastanforderung der Verbraucher aber nur zu einem gewissen Grad decken, ändert sich jahres- und tageszeitlich bedingt, der Energiefluss im Netz und bewirkt damit eine hohe Anforderung an die Netzintegration von erneuerbaren Energien.

Dies gilt speziell für Photovoltaik (PV) Anlagen, die einen immer größeren Anteil der deutschen Energieversorgung darstellen. Im Juli des Jahres 2014 waren bereits 37 GW an PV Leistung installiert, etwa 80 % davon im Niederspannungsnetz. Vor allem an sonnenreichen Tagen übersteigt die erzeugte Leistung den momentanen Verbrauch im Niederspannungsnetz wesentlich und verursacht in der Folge in diesen Netzen Spannungsüberhöhungen. Deshalb ergibt sich die Notwendigkeit, PV-Anlagen detailliert bei der Netzplanung und Netzführung zu berücksichtigen.

Da ein Großteil des PV-Anlagenzuwachses in Bayern erfolgt, wurde von der Bayernwerk AG das smart grid-Projekt „Netz der Zukunft“ gemeinsam mit der Hochschule München und der TU München initiiert. Am Beispiel realer Ortsnetze werden die Netzbelastungen durch die Einspeisung der PV aufgezeigt. Hierbei soll im Besonderen auf die netzplanerischen Aspekte und die Spannungsqualität eingegangen werden.
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